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 EFTA
Abkürzung für "European Free Trade Association". Diese Freihandelszone wurde 1960 als Gegengewicht zur damaligen Europäischen Gemeinschaft (EG) gegründet.
 Effizienter Markt
Ein Markt ist dann effizient, wenn die Marktteilnehmer neue Informationen schnell erhalten, verstehen und bei der Bildung des Marktpreises berücksichtigen. Die Theorie der Kapitalmarkteffizienz besagt, dass alle verfügbaren Informationen bereits im Aktienpreis oder sonstigen Vermögenswerten berücksichtigt sind.
 Effizienz
Situation, in der es mit den gegebenen Ressourcen nicht möglich ist, mehr von einem Gut zu produzieren, ohen dass von einem anderen Gut weniger hergestellt werden kann. Im weiteren Sinne bezeichnet Effizienz eine Situation, in der die Wohlfahrt der Akteure maximiert ist.
 Eigentumsrechte
Durchsetzbare Rechte, die das Eigentum der Menschen schützen.
 Einkommenseffekt
Änderung des Konsums eines Gutes infolge eines Anstiegs der Kaufkraft wobei der relative Preis konstant bleibt.
 Einkommenselastizität der Nachfrage
Die Nachfrage nach jedem beliebigen Gut wird nicht nur vom Preis dieses Gutes beeinflusst, sondern auch vom Einkommen der Käufer. Die Einkommenselastizität misst diese Reaktion. Genauer gesagt handelt es sich dabei um die prozentuale Änderung der nachgefragten Menge dividiert durch die prozentuale Einkommensänderung.
 Elastizität
Ausmass der Reaktion einer Grösse auf die Veränderung einer anderen wirtschaftlichen Görsse.
 Entstehungsseite des BIP
Berechnung des BIP über die entstandene Wertschöpfung bei der Produktion von Gütern und Dienstleistungen.
 Ertragsbilanz
Der Teil der Zahlungsbilanz eines Landes, der die Importe und Exporte von Waren und Dienstleistungen sowie Kapital- und Arbeitseinkommen vom und ans Ausland und zusätzlich zur Leistungsbilanz auch noch die laufenden Übertragungen (Zahlungen ohne direkte Gegenleistung, wie beispielsweise Entwicklungshilfe) während eines Jahres erfasst.
 Ertragsgesetz
Bei zunehmendem Einsatz eines variablen Produktionsfaktors sinkt der Grenzertrag.
 Erwerbsbevölkerung
Alle arbeitsfähigen und arbeitswilligen 15- bis 64-jährigen Personen.
 Erwerbsquote
Prozentualer Anteil der Erwerbsbevölkerung an der Gesamtheit der 15- bis 64-jährigen.
 Erwerbstätigenquote
Prozentualer Anteil der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter zwischn 15 und 64 Jahren, der einer bezahlten Arbeit nachgeht.
 Europäischer Wirtschaftsraum (EWR)
Der EWR erweitert den europäischen Binnenmarkt um drei der vier EFTA-Staaten: Island, Norwegen und Liechtenstein.
 Extensive Spiele
Die Spieler müssen ihre Entscheidungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten treffen und haben dabei teilweise oder vollständige Kenntnis von den bereits getätigten Zügen der Mitspieler. Beispiel: Schach
 Externalitäten
Externe Effekte (Externalitäten) sind Kosten und Nutzen, die in der Produktion oder beim Konsum entstehen, jedoch nicht beim Verursacher anfallen, sondern bei Aussenstehenden. Sie wirken am Markt vorbei und sind deshalb nicht in den Marktpreisen berücksichtigt.