Monopol

Der Angebotsmonopolist steht alleine der gesamten Nachfrage gegenüber und er hat die Macht den Preis festzusetzen. Der Monopolist ist dadurch in der Lage, die Preis-Mengen-Kombination auf dem Markt so zu bestimmen, dass sie seinem Gewinnmaximum entspricht.

Der Gesamtgewinn nimmt so lange zu, als der Grenzerlös die Grenzkosten übersteigt. Sobald die Grenzkosten grösser sind als der Grenzerlös, verkleinert sich der Gesamtgewinn. Der grösste Gewinn wird also bei jener Produktionsmenge erzielt, bei der Grenzkosten und Grenzerlös gleich gross sind. Eine durch den Schnittpunkt der Grenzerlös- und Grenzkostenkurve gelegte Senkrechte bestimmt beim Schnittpunkt mit der Nachfragekurve (=Cournotscher Punkt) den Monopolpreis sowie die optimale Absatzmenge.

Der Monopolpreis liegt höher als der Preis in der vollständigen Konkurrenz. Die Versorgungslage der Konsumenten wird somit durch die höheren Preise schlechter. Ausserdem führen Monopole zu einer Umverteilung und zu einer Verkleinerung der Renten.

Die Grafik zeigt, dass sich die gewinnmaximale Preis-Mengen-Kombination nicht ändert, wenn sich die Fixkosten ändern. Bei steigenden Fixkosten wird der Gewinn allerdings kleiner und umgekehrt. Die gewinnmaximale Preis-Mengen-Kombination ändert sich, wenn sich die variablen Kosten oder die Nachfrage ändern.