VWL Makroökonomie Monetäre Aussenwirtschaftslehre Wohlfahrt durch internationalen Handel

Wohlfahrt durch internationalen Handel

Beim Aussenhandel gewinnen alle beteiligten Volkswirtschaften. Die Gesamtwohlfahrt der Volkswirtschaften steigt. Allerdings gibt es innerhalb der Volkswirtschaften Gewinner und Verlierer. Ob internationaler Handel von der Bevölkerung als positiv erachtet wird, hängt auch davon ab, wie die Gewinne umverteilt werden, d.h. wie die Verlierer entschädigt werden.

Angenommen im Land A fallen die Preise (siehe Grafik). Aus diesem Grund sinkt die eigene Produktion, während der Konsum zunimmt. Das Gut wird importiert. Dieser Import geht also zu Lasten der Produzenten. Diese bekommen für ihre Güter nur noch tiefere Preise, einige der Anbieter werden deshalb sogar vom Markt verschwinden. Sie erleiden einen Verlust in Höhe des hellgrünen Vierecks. Gewinner sind die Konsumenten, die zu günstigeren Preisen mehr konsumieren können. Ihre Wohlfahrt (Konsumentenrente) steigt um das hellgrüne Viereck und das rote Dreick. Die Gesamtwohlfahrt (Gesamtrente) im Importland A steigt also um das rote Dreieck.

Zur Erklärung der Grafiken siehe auch unter "Entstehung von internationalem Handel".